Zum Frühstück: Putenbrust

So, es ist soweit. Fast die Hälfte meines Lebens habe ich mich mit dem Begriff Vegetarier identifiziert. Seit 2 Jahren Veganer und letzten Freitag, plötzlich, habe ich ein Schnitzel gegessen. Immernoch total absurd.

Und jetzt, wo ich "normal" esse, gilt es dünn zu bleiben, dünner zu werden. Müsste ja klappen, kann ja jetzt eher auf Kohlehydrate verzichten (Aber gestern und heute nur Brot gegessen, Madame redet wirr.). Und auf Süßes. Aller Art. Wobei das wahrscheinlich härter wird, als jeder Fleisch- und Milchverzicht. Auf Zucker geht ja nicht, den braucht mein Körper auch und was ich noch weniger brauche als Speckröllchen sind definitiv die Probleme des letzten Jahres: Motivationsverlust, Konzentrationsstörungen, ständiger Kopfschmerz, ständige Ermattung. Auf ein neues Lebensgefühl! Haha. Ja, mehr Sport. Dafür hab ich ja dann die Energie. Und weiterhin Verzicht. Und ein bisschen Kotzen. Vielleicht.

Mein Kopf dreht sich. Also, das was drin ist. Also der Restalkohol. Man, es ist Dienstag. Super Abend, super Nacht. Zeit, das Leben zu lieben. So eine Art Hassliebe, wahrscheinlich, aber manchmal eben: lieben.

Seit mehr als einem Jahr, vielleicht auch schon 2, führe ich fast täglich Buch über meine Nahrung und, wenn möglich, mein Gewicht. Letzte Woche dachte ich: Hör auf, jetzt fängt ein neues Leben an. Denkste. Für gestern steht wieder ein Eintrag. Ich kann nicht, nein, ich will nicht aufhören. Neues Leben? Iwo. Und wer bin ich denn, dass ich so viel Wert auf Essen lege? Mh.

Brat mir ein Prachtsteak, C. kocht jetzt feinstes Fleisch ..

Vielleicht? Ziemlich sicher.

9.2.10 10:16

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